Dortmunder Sub/kultur/politszene braucht selbstverwalteten Raum für ihre Kunst, Kultur, Musik und Politik!

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UZDO ist eine offene Initiative, die sich für die kulturelle Nutzung von Leerstand und die Gründung eines unabhängigen Zentrums für Kunst, Kultur, Musik und Politik einsetzt. Im Sinne einer Kultur des Zusammenlebens versteht die Initiative städtische Kultur als Zusammenspiel von künstlerischen, sozial und politisch aktiven Auseinandersetzungen mit der Lebenswelt. UZDO ist eine Bewegung im Prozess und steht im Zusammenhang mit der noch jungen „Recht auf Stadt“ Bewegung. Wir sind ein Teil von vielen kleinen Projekten, die sich aktiv und konkret in Bestimmungs- und Aneignungskämpfe in Dortmund einmischen, die mitbestimmen und mitgestalten wollen, wie unsere Stadt er/ ge/be/verlebt wird.

Wenn sich der durch die Kulturhauptstadt RUHR 2010 angekündigte Wandel durch Kultur tatsächlich einstellen soll, sind martialische Polizeieinsätze (13.08.2010) gegen städtische soziale Bewegungen kontraproduktiv. Kultur ist ein essentieller Bestandteil städtischen Lebens und kann deshalb nicht nach standardisierten, ökonomischen Ansätzen berechnet werden. Leuchtturmpolitik und ihre Projekte, als Alleinstellungsmerkmale im inter-/nationalen Standortwettbewerb der Städte lehnen wir ab. Das Spannungsfeld des städtischen Alltags und seiner Widersprüche hat stets mehr zu bieten, sodass neben Hochkultur auch Platz für Konter-/ und Subkultur sein muss.

>>> WER U SAGT, MUSS AUCH Z SAGEN.

Dieses Z steht für ein Zentrum, das über das Spektrum aufwendig inszenierter, etablierter, städtisch subventionierter Kunst und Kreativität hinausgeht und einen Gegenpol zur markttauglichen Kulturindustrie in Dortmund setzt. Dieses Z steht für ein Zentrum, das nicht für ein einmaliges Großereignis konstruiert wird. Es geht aus längst vorhandenen Strukturen einer lokal gewachsenen Subkulturszene hervor. Dieses Z steht für Eigeninitiative, Selbstorganisation und Selbstverwaltung. An Raum mangelt es nicht. Das Kulturhauptstadtjahr 2010 war eine Einladung, Wandel durch Kultur zu gestalten. Wir sagen „bitte sehr“. Oder wer hat hier was missverstanden?

Wenn demokratische Stadtentwicklung und der strukturelle Kulturwandel im Ruhrgebiet das Hochglanzpapier wert sein sollen, auf dem sie gedruckt sind, ist die Schaffung eines unabhängigen und ungebändigten Kulturzentrums unabwendbar.

>>> Wandel durch Kultur.
>>> Recht auf Stadt.
>>> Für ein UZ in Dortmund.

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