Archiv für April 2011

>>> ruhr euromayday 2011 // 1.Mai

Hier kommt die ultimative Ankündigung zum euromayday ruhr 2011 in dortmund und die Nackttanzdemo in Duisburg am Tag davor. Im folgenden kommt ein auszug aus der pressemitteilung der euromayday crew von heute. In nur drei Tagen startet der zweite Euromayday Ruhr. Inzwischen rufen über 30 Gruppen vom AStA der Ruhruni, über das Labournet bis zum Kulturzentrum Langer August zur Parade auf. Es gibt zudem einen Aufruf für einen Antifa-Block


http://euromayday.noblogs.org/mitmachen/

Start ist am Sonntag, wie die meisten schon mitbekommen haben dürften, um 14 Uhr auf dem Dortmunder Nordmarkt. Dann geht es mit drei Soundsystems (Bündniswagen mit LeGrand-Support sowie Soundsystems von Beatplantation und FeelVergnügen) in die Innenstadt, über den Wall und zum Westpark. Und nicht vergessen, schon am Vorabend des 1.Mai findet in Duisburg um 19 Uhr die Nachttanzdemo der DU it yourself Kampagne statt.

mit widerständigen Grüßen
die euromayday-ruhr crew

>>> das war der ruhr euromayday 2010

das war der ruhr euromayday 2010 durch die brille der verdi jugend dortmund. von null auf tausend…

>>> do it yourself :: duisburg

Als Ergänzung zum Ruhr Euromayday am 1. Mai in Dortmund sowie als kleine Aufmerksamkeit an/ für einen unserer filmemacher/ cutter kommt hier ein link zu seiner webite auf der er aktuell über die „Ruhrstadt der Initiativen“ und die Duisburger Initiative Du-It-Yourself schreibt. „Den Startschuss hat das Essener Bündnis Freiraum 2010 im Kulturhauptstadtjahr gegeben. Kurz darauf machte eine Gruppe in der ehemaligen Dortmunder Kronenbrauerei “Ärger”. Es war Gleichzeitig die mediale Geburt der Initiative für ein Unabhängiges Zentrum Dortmund. Nun hat auch Duisburg, die drittgrößte Stadt des Ruhrgebiets, eine Kampagne unter dem Namen (und Motto) DU it yourself ins Leben gerufen, mit der sie sich am 30.04. mit der Nachtanzdemo zuerst einmal den Frust von der Seele tanzen will“.

In der Kommentarspalte der ruhrbarone zum Thema Duisburg + DuIY haben wir einen Beitrag gefunden, den wir euch ebenfalls keinesfalls vorenthalten wollen. Rocko the Choko schreibt hier zum Stand der Dinge: „und alle so “yeah!”. ey, voll super, wa. duisburg ist gar nicht so zugesschissen wie ich dat immer gedacht hab. leb seit 21 jahren hier und freu mich dat der punk ma wieda nach hochfeld kommt. rockt die scheisse fett! wir brauchen hier wat zu tun. ich kann nicht mehr nur saufen und in die glotze starren. endweder ich scheiss hier alles zu und ende auf schore oder duisburg wird wiederbelebt. die stadt muss leben, wa. wir müssen leben können. dat is unsre stadt, wir haben leider kein recht drauf. aber dat is et auch nich. wie rio reiser damals noch sachte: “allet wat uns fehlt is die solidarität”

soli grüße nach duisburg & nach köln, wo schon gestern nachtgetanzt wurde und dieses Wochenende der erste Geburtstag gefeiert wird // uzdo

>>> artscum // uzdo // euromayday

Die Kulturhauptstadt ist vorbei. Wir sind immer noch da. Die Kerngruppe/ Rumpftruppe trifft sich unermüdlich (aber nicht ohne verschleisserscheinungen:) und steuert jetzt auf den Euromayday am 1. Mai zu, um neuen Schwung zu holen. Die Initiative für ein Unpassendes Zentrum in Dortmund // UZDO hat 2010 für Wirbel gesorgt und will es 2011 weiter tun. Dafür braucht die Initiative alle Unterstützung!

Die angestoßenen Diskurse um die Stadtpolitik, die Kunst, die Kultur, die Kreativität, die Demokratie, die Stadt ohne Geld und das Recht auf Stadt… das alles verdient es weiter gedacht, gesprochen, gelacht und gemacht zu werden. Was wann wo wie passiert, liegt jedoch an uns allen – alle, die es interessiert!

UZDO im MAO Pressekonferenz from Ruhrcity on Vimeo.

Unsere Veranstaltung im ehemaligen Museum am Ostwall hat eine in Dortmund ungekannte polit/kunst/debatte hervorgebracht, wo die einen genau wissen, was Kunst ist und was weg kann und die anderen die Freiheit der Kunst + Politik betonen. Wir haben die Diskussion aufmerksam verfolgt und sind überzeugt: diese Stadt braucht Andersartigkeit in der Kunst, Kultur, Musik und Politik. UZDO ist anders :: artscum ruleZ!

UZDO am Ostwall from Ruhrcity on Vimeo.

Wir beobachten die Presse zum Thema Ostwall, Hafen und nicht zu letzt das Dortmunder U, wo ein sehr instrumentelles Verständnis von Kreativität vorherrscht und die Preissteigerungen von vornherein mit eingebaut sind, sodass sich Besucherzahlen in Grenzen halten und sich kein sub/off/kultureller akteur korrumpieren muss. Gentrification findet geplant statt. Klotzen statt kleckern, hat man dazu früher gesagt. Dass “kleckern” jedoch stets andere, organische, kreative Entwicklungen zu tage trägt, Veranstaltungen ohne Verwertungslogik, dafür aber mit eigener Motivation und Leidenschaft (und selbstausbeutung), die im besten bzw. schlimmsten fall zu Klötzen mutieren, wird in Dortmund schlicht ignoriert. 1 Million Euro für die freie Szene, das ist Wirtschaftsförderung, wie wir sie kennen. Das Unbekannte fördert sie jedoch nicht. Haben wir so gewettet?

Unsere Bewerbung zum Museum am Ostwall ist längst online. Und das label „artscum ruleZ“ vielleicht der Antrieb für eine neue Kampagne. Wenn ihr künstlerische, musikalische, graphische, filmische, programmatische ideen habt (workshop ist in planung), ergreift initiative + email to: info (ät) uzdo.de

artscum ruleZ!
just do it // uzdo