Archiv für März 2011

>>> Netzwerktreffen April

Leider kommt die Ankündigung für das aktuelle öffentliche Treffen dieses mal etwas sehr kurzfristig. Perfektion sieht anders aus, ist aber auch nicht immer der Anspruch. Hiermit möchten wir also alle Interessierten zur Aprilausgabe des öffentlichen UZDO Netzwerktreffens einladen! Diesen Sonntag, 03.04.2011 um 15h Übrigens wieder im Taranta Babu in der Humboldstr. 44. Es ist höchste Zeit, es gibt viel zu tun, zu bereden, zu planen und dieses mal auch was zu gestalten!

Unsere Themenvorschläge sind dieses mal:

- Wie ist der Stand bezüglich der Euromayday. Was ist geplant? Wer kann, will und macht mit. Und wenn wie?
- Clownerie meets UZDO.
- Ideensammlung und Umsetzung von Transpiideen.
- Die Initiierung einiger Kleingruppenideen
- Was passiert in der Kerngruppe.
- Sonstiges/Eure Ideen!!!

Wir freuen uns auf Euch!

>>> Stadt Land was?

Im folgenden dokumentieren wir den Aufruf/ die Einladung zum Kongress „Wem gehört die Stadt“? am 18/20 März in Düsseldorf. Den Veranstalter/innen der Initiative Recht auf Stadt ist es gelungen, ein buntes Programm mit entscheidenden Menschen aus Hamburg, Berlin, Frankfurt, Ddorf zusammen zu stellen. Dies ist eine (weitere) gute Gelegenheit, das Thema Recht auf Stadt kennen zu lernen oder/ und zu vertiefen.

„Wem gehört die Stadt eigentlich? Wie ist es möglich, dass immer wieder Entscheidungen gegen die Mehrheit der Bevölkerung getroffen werden? Wessen Interessen werden damit bedient?

Weit über 700 Millionen Euro werden derzeit in Düsseldorf für eine neue U-Bahn-Linie verbuddelt. Bezahlbarer Wohnraum hingegen fehlt und wird nicht gebaut: Über 124.000 Düsseldorfer_innen hätten Anspruch auf eine Sozialwohnung, es gibt gerade mal 19.000 davon – mit sinkender Tendenz. Für den „Eurovision Song Contest“ gibt die Stadt im Jahr 2011 – unterstützt von CDU, SPD, Grünen und FDP – mindestens 10 Millionen Euro aus. Die Gelder für die Unterhaltung von Kinderspielplätzen werden gleichzeitig gekürzt, 270 Stellen bei der Stadtverwaltung sollen zudem eingespart werden.

Diese Fragen spielen nicht nur in Düsseldorf eine Rolle. Weltweit organisieren sich in immer mehr Städten Menschen gegen Großprojekte (wie „Stuttgart 21“), kämpfen gegen die Verdrängung alteingesessener Einwohner_innen durch gutverdienende Yuppies und setzen sich dafür ein, dass alle Menschen ihr „Recht auf Stadt“ auch wahrnehmen können.
(mehr…)