Archiv für Februar 2011

>>> Kommt zum „ALLE TREFFEN“

Nach dem leichten Winterschlaf der Initiative, die allerdings zur Gärung neuer Ideen und Etablierung neuer struktureller Ansätze verholfen hat, ist es nun an der Zeit, dass Dortmund merkt, dass es uns noch gibt! Lasst uns gemeinsam das erste Jahr nach dem Kulturdingsbums gestalten und weiter für ein offeneres und freundlicheres Dortmund kämpfen. Die UZDO-Kerngruppe hat sich im Vorfeld einige Gedanken gemacht. Ab jetzt wird es wieder regelmäßige „Netzwerk“ Treffen geben. Zum Ausklag des Tages gibts im Anschluss noch wat kleines akustisches auf die Ohren. Lasst euch überraschen!

Themen werden sein:

* Selbstverortung des UZDO innerhalb des “Rechts auf Stadt”
* Selbstverwaltete Struktur/ Öffnung der Strukturen für Mitstreiter!
* Vorstellung eines “Action”-Leitfadens für kommende UZDO Aktivisten – Selbstbestimmt für ein anderes Dortmund steiten!
* Wege und Strategien zum (Zwischen-)Ziel – ein HAUS!

Außerdem wird es erst Infos zur Beteiligung des UZDO an der Euromayday
und dem Projekt “Unbehaust – 100 Zelte Kunst” geben. Zudem gibt es den Recht auf Stadt Kongress am 18. – 20. März in Düsseldorf:
Wem gehört die Stadt?

Wir freuen uns auf euch!
Ungestümes Zentrum Dortmund // UZDO

>>> Die (kritische) Masse macht’s! – Fahrradfahren für eine andere Stadt!

Da wird der Wall zum Transparent, das Radfahren zur Protestform und der Spaß am fietsen zum Lebensgefühl, critical mass ist unterwegs! Jeden zweiten Samstag im Monat wird es in Dortmund dynamisch. Nachmittags um Drei wird vom Friedensplatz aus los geradelt, die Stadt nach dem Zufallsprinzip besichtigt und gleichzeitig demonstriert.

Demonstriert? wofür eigentlich? Oder wogegen?

“Critical mass (Kritische Masse) ist eine international verwendete Aktionsform, bei der sich mehrere nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer scheinbar zufällig und unorganisiert treffen, um mit gemeinsamen und unhierarchischen Protestfahrten durch Innenstädte mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem motorisierten Individualverkehr aufmerksam zu machen.“
(Quelle: wikipedia)

Mensch nimmt sich also den Raum, sein “Recht auf Stadt“, hier sehr konkret im Straßenverkehr. Wenn das dann noch personell und ideologisch eng verknüpft wird mit anderen interessanten Projekten wie der noch in der Entstehung befindlichen “Bikekitchen“, ist es natürlich noch mal spannender. Die Idee einer unkommerziell betriebenen Fahrradwerkstatt mit angeschloßener Küche für Jede/n gefällt, übrigens sucht die Bikekitchen noch nach Mitstreiter/innen und, passenderweise, ebenso nach einer geeigneten Location.

Wandel durch Kultur. Recht auf Stadt.
Auch für Fahrradfahrer/innen und Schrauber/innen.
UZDO.

>>> Der Winterschlaf ist vorbei!

Viel ist passiert in den letzten zwei Monaten: Da kämpft einerseits das U mit “Akzeptanzproblemen“, die grandiose, und oft erschreckend realitätsnahe, Reihe Stadt ohne Geld ging mit der sehr ansehnlichen Kapitulation zu Ende – Schande über jede/n die/der es verpasst hat – und die kanadischen Wildgänse hätten auch gern ein Recht auf diese Stadt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wir, wobei das „wir“ durchaus auch gerne nach Schlemihl aus der Sesamstraße verstanden werden darf, haben so einiges vor! Da wird demnächst ein Selbstverständnis zum „Recht auf Stadt“ in Form von einigen praktischen Beispielen aus der Region in eigenem Reiter auf dem uzdo blog veröffentlicht, ein UZDO-AKTIONSHANDBUCH wird erscheinen und es wird zum Gedenken des am 28.03.2005 ermordeten Thomas Schulz sowie der Euromayday aktionen geben. Und eben da seid Ihr natürlich auch gefragt! Dafür wird eine eigentlich alte Institution in umkonzipierten Gewand und mit neuem, ultra- giga- mega- geheimen, Namen reanimiert. Das an dieser Stelle nur krude umschriebene öffentliche Netzwerk und Mit- mach- treffen findet am 26.02.2011 um 17 Uhr im Taranta Babu statt. Wir freuen uns schon auf Euch, um gemeinsam die nächste und hoffentlich finale Runde einzuläuten!

Recht auf Stadt. Wandel durch Kultur.
Her mit dem Haus. UZDO.